Schutz für Tiere
Weil Tiere Ihre Stimme brauchen!

Abstimmung: Sollen alle Tierversuche gestoppt werden?

Wer kennt nicht die Bilder von verstümmelten, verbrannten und getöteten Tieren? Man möchte am liebsten die Augen verschließen, wenn Berichte über Tierversuche im Fernsehen laufen. Wehrlose Tiere werden als Wegwerfinstrumente in Wissenschaft und Forschung benutzt.

Allein 2011 wurden in Deutschland insgesamt 2,9 Millionen Tiere zur Produkt- und Stoffentwicklung benutzt. 84 % davon waren Nagetiere, rund 6,9 % Fische. 106.000 Vögel, 1796 Affen, 585 Katzen, 2074 Hunde und weitere Tierarten. Tiere, die schon bei Zucht, Haltung und Transport sterben oder als Überschuss getötet werden, tauchen in der Statistik nicht auf. In Tierversuchen verwendete wirbellose Tiere wie Schnecken, Insekten und Krebse werden überhaupt nicht gezählt.

Wahre Wissenschaft braucht keine Tierversuche

Amerikanische Gesundheitsbehörden haben belegt, dass 92 Prozent aller Medikamente, die nach Tierversuchen ein O.K. bekommen haben, bei der klinischen Studie aussortiert werden mussten. Von den verbleibenden 8 Prozent werde dann später noch einmal die Hälfte vom Markt genommen, weil sie nicht richtig wirken oder gefährliche Nebenwirkungen hätten. Nebenwirkungen, die laut Schätzungen allein in Deutschland für 60.000 Menschen tödlich enden.

So wurden zum Beispiel jahrzehntelang krebserregende Eigenschaften von Asbest verleugnet, weil Ratten den Stoff besser tolerieren als der Mensch. In einer Studie wurde festgestellt, dass Menschen gegenüber Asbest 300mal empfindlicher sind als Ratten. Hamster sind gegenüber Asbest sogar noch unempfindlicher. Die krebsauslösende Wirkung von Asbest wurde schließlich durch Humanstudien, vor allem im Bereich der Arbeitsmedizin aufgedeckt.

Alternative Methoden zu Tierversuche

Diese Alternativen sind erprobt und werden auch von verschiedenen Institutionen und Unternehmen erfolgreich genutzt:

  • Computerprogramme, die die Schädlichkeit von Stoffen exakt prognostizieren können
  • Vergleichsstudien verschiedener Kulturen, Altersklassen und Geschlechter erkennen den Zusammenhang zwischen Lebensumständen und Krankheiten
  • Tests mit Bakterien und Hefen können die Schädlichkeit von Chemikalien offen legen
  • menschliche Zellen und Gewebe aus beispielsweise Biopsien und Operationen. Sie haben bereits erfolgreich bei der Erforschung von Krebs geholfen.

Schutz für Tiere fordert einen generellen Stopp von Tierversuchen. Alternative Forschungsmethoden sind in der Regel deutlich schneller und kostengünstiger als Tierversuche. Außerdem lassen sich die Ergebnisse auf die Verträglichkeit von Menschen übertragen.

Abstimmung: Sollen alle Tierversuche gestoppt werden?

Abstimmung gegen Tierversuche
 

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