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Tierversuche

"Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen, der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten." (George Bernhard Shaw)


Die gesetzliche Definition von Tierversuchen lautet nach dem Bundesgesetz vom 27. September 1989:

"§2. Tierversuche im Sinne des Bundesgesetzes sind alle für das Tier belastenden, insbesondere mit Angst, Schmerzen, Leiden oder dauerhaften Schäden verbundenen experimentellen Eingriffe an oder Behandlungen von lebenden Wirbeltieren, die über die landwirtschaftliche Nutzung und veterinärmedizinische Betreuung hinausgehen, und das Ziel haben, eine wissenschaftliche Annahme zu prüfen oder die Wirkung einer bestimmten Maßnahme am Tier festzustellen.

  1. für Forschung und Entwicklung
  2. für berufliche Ausbildung
  3. für medizinische Diagnose und Therapie,
  4. für Erprobung und Prüfung natürlicher oder künstlich hergestellter Stoffe, Zubereitungen oder Produkte,
  5. für die Erkennung von Umweltgefährdungen und
  6. für die Gewinnung von Stoffen"

Tierversuche sind sehr umstritten. Tierversuchsgegner kritisieren dabei:
•    die praktische Nutzung der Erkenntnisse aus Tierversuchen
•    die Übertragbarkeit der Ergebnisse
•    die Aussagekraft der Ergebnisse
•    die ethische Vertretbarkeit

Wo die Wissenschaft heute ohne die durchgeführten Tierversuche stehen würde, lässt sich schwer sagen. Heute gibt es jedoch genügend Alternativen zu Tierversuchen, z.B. Computersimulationen, Langzeitstudien, Tests mit Mikroorganismen oder menschlichen Zellen.

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